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PRESSEMITTEILUNG Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) verabschiedet Resolution zum Thema Prävention.

Auf der diesjährigen Bundesdelegiertenkonferenz des Verbandes Anfang Mai in Mainz stand das Thema Prävention auf der Tagesordnung. Denn: Es ist aus berufspolitischer Sicht nicht länger hinnehmbar, dass in der Politik und den Medien verstärkt über Prävention gesprochen wird, ohne dass parallel dazu Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten mit ihrem Fachwissen aktiv in zukunftsfähige Modelle und Strategien von Politik und Kostenträgern einbezogen werden. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.

So hat die Bundesdelegiertenkonferenz 2012 das Thema Prävention zum zentralen Thema des Verbandes ernannt und dazu eine Resolution verabschiedet. Diese ist heute als Pressemitteilung an die Öffentlichkeit gegangen.

Prävention ist ein zentrales Thema

Aktuell beschäftigen sich die Bundestagsfraktionen der Parteien zum wiederholten Mal mit dem Thema Prävention. Ziel soll sein, mehr Menschen dazu zu bewegen, vorbeugende Maßnahmen zu nutzen. Ob es ein Präventionsgesetz geben wird, und falls ja, mit welchen Inhalten, ist völlig offen. In der Vergangenheit sind die regierenden Parteien damit bislang gescheitert. Nichtsdestotrotz sieht der Bundesvorstand des Deutschen Verbandes für Physiotherapie die Notwendigkeit, das Thema Prävention innerverbandlich neu zu organisieren und noch stärker in die bundespolitische Arbeit zu integrieren. Ziel ist es, den politischen Einfluss zu erhöhen, um den Nutzen bewährter physiotherapeutischer Konzepte der Politik näher zu bringen.

"Aus unserer Sicht hat es viele Vorteile, Physiotherapeuten stärker als bislang in die Prävention einzubinden: Physiotherapeuten sind die Spezialisten für Bewegung. Sie stehen schon heute flächendeckend als kompetente Ansprechpartner in präventiven Fragen zur Verfügung, in ihren Praxen, in Sportvereinen und in vielen anderen Einrichtungen wie zum Beispiel Volkshochschulen. Auf diesen bestehenden Strukturen sollte die Politik weiterführende Maßnahmen aufbauen", unterstreicht Ulrike Steinecke als Vorsitzende den Beschluss der Bundesdelegiertenkonferenz und das Vorhaben, Physiotherapeuten viel stärker in den öffentlichen Fokus als Spezialisten für Bewegung zu stellen.

 

Ute Merz

(Pressereferentin)

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